Daten und Fakten

Von Andreas Pawel.

Geographische Lage

Die Insel Irland liegt zwischen 51,5° und 55,5° nördlicher Breite und zwischen 5,5° und 10,5° westlicher Länge. Die größte Nord-Süd-Entfernung beträgt 468 km, die größte Ost-West-Entfernung 275 km. Die Gesamtlänge der Küste beläuft sich auf 5631 km.

Gesamtfläche: 84 421 km²,  davon
Republik Irland: 70 282 km²
Nordirland: 14 139 km²

Binnengewässer: 1392 km²
Größter See: Lough Neagh (396 km²)
Längster Fluß: Shannon (465 km)

Höchste Erhebung: Carrauntoohill (1041m)

Klima

Das ausgeglichene und gemäßigt feuchte Klima (kühle Sommer, milde Winter) wird vom warmen Golfstrom und von den Südwestwinden des Atlantiks bestimmt. In den kältesten Monaten (Januar/Februar) beträgt die Durschnittstemperatur 4° bis 7° C, in den wärmsten (Juli/August) 14° bis 16° C. Damit ergibt sich eine Jahresdurchschnittstemperatur von 8° bis 11° C. Mit einer täglichen Sonnenscheindauer von zirka 5,5 bis 6,5 Stunden sind Mai und Juni die sonnigsten und regenärmsten Monate. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge beträgt je nach Landesteil zwischen 800mm und 1200mm. Es gilt die Mitteleuropäische Zeit minus eine Stunde und Sommerzeit (Mitte März bis Mitte Oktober).

Bevölkerung

Gesamtbevölkerung: ca. 3,5 Mio
Hauptstadt Republik Irland: Dublin
(Hauptstadt Nordirland: Belfast)
Die Bevölkerung besteht fast ausschließlich aus Iren.
Bevölkerungsdichte: gut 50 pro km² (Damit ist Irland das am dünnsten besiedelte Land der EU.)
Anteil der städtischen Bevölkerung: ca. 60%

Religion

Die Bevölkerung ist zu mehr als 94% römisch-katholisch.

Landessprache

Laut Artikel 8 der irischen Verfassung (Bunreacht na hÈireann) von 1937 ist Irisch (zum gälischen Zweig der keltischen Sprache gehörig) Nationalsprache und erste Amtssprache. Englisch wird demnach als zweite Amtssprache anerkannt. „Irisch“ dürfte heute aber nur von höchstens 10.000 Iren (3 Promille!) tatsächlich als tägliche Verkehrssprache gepflegt werden.
1945 und 1947 wurde die gälische Schrift reformiert.

Wirtschaft

Währung: In Irland gilt der Euro.
Bis zum 1.1.2002 galt in Irland das irische Pfund: 1 Punt (IR£) = 100 Pence (p)

Rohstoffe: Außer reichen Torfvorkommen weist Irland an Bodenschätzen Kohle, Blei, Zink, Kupfer, Silber, Quecksilber und Gold auf.
Irland ist seit 1973 Mitglied der Europäischen Union (früher Gemeinschaft). Weit mehr als die Hälfte des Bruttoinlandprodukts wird durch Export erzielt. Zu den Exportartikeln gehören: Mastvieh, Fleisch, Molkereiprodukte und andere Nahrungsmittel, Textilien, Maschinen und zunehmend chemisch-pharmazeutische und elektronische Erzeugnisse.

Staats- und Regierungsform

Die Republik Irland (Éire) ist eine souveräne parlamentarisch-demokratische Republik, deren Parlament (Oireachtas) aus zwei Kammern besteht: dem Unterhaus Dáil Èireann und dem Oberhaus Seanad Èireann. Die Wahl der 166 Dáil-Abgeordneten erfolgt auf fünf Jahre nach einem komplizierten Verhältniswahlrecht mit Stimmentransfer. Die 60 Mitglieder des Senats werden koperativ gewählt beziehungsweise vom Premierminister (Taoiseach) ernannt. Das Staatsoberhaupt (Präsident) wird auf sieben Jahre direkt vom Volk gewählt. Es besteht keine Wehrpflicht.

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